Aquaristik CSI - Zierfischversand und Aquaristik-Shop vom Profi
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Aquaristik Lexika

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Im Aquaristik Lexika findet ihr Wissenswertes und informative Themen rund um das Aquarium und deren Bewohner...

Tropische Zierfische

Tropische Zierfische
Tropische Zierfische im Süßwasserbereich werden zunehmend beliebter, die Aquarien werden größer und die vielfalt steigt. Die Aquaristik ist ein wunderbar schönes und entspanntes Hobby zugleich.
Die Aquarien sind  Stylischer und haben im eigenen Heim einen festen Platz.
Tropische Aquariumfische sind  vielfältig  nach Art und Herkunftsgebiet unterschiedlich anspruchsvoll.
Der beliebteste Aquariumbesatz ist  im sogenannten Gesellschaftsbecken,  Barschbecken sind beliebt ob als Amazonasbecken für südamerikanische Buntbarsche oder Malawiseelandschaft für afrikanische Barsche.
Bei den Zierfischen gibt es viele unterschiede betrefflich der Herkunft,  Besatz und Futter. Ebenso ist es wichtig Fische zu vergesellschaften die  veträglich untereinander und gegenüber artfremden Fischen sind.
Nicht jeder Fisch ist gesellschaftsfähig.
Zu beachten Wasserwerte, Wasserqualität und die Temperatur.
Der größte Anteil in der Aquaristik stellt  das Südamerikabecken da.

Algen im Aquarium

Algen im Aquaarium
Algen sind Wasserpflanzen, die in der Natur und im Aquarium unschätzbare Dienste leisten.

Genau wie schnellwüchsige höhere Wasserpflanzen, verbrauchen sie überschüssige Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat.
Verbrauch von CO2  und die Herstellung  des O2 .
Unzählige Klein- und Kleinstlebewesen ernähren sich von Algen oder von die darin enthaltenen Kleinstlebewesen.
Trotz bester Wasserwerte wuchern bei mir Algen!” Eine klassische Aussage.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wegen den wuchernden Algen sind die Wasserwerte gut – und ohne die Algen würde alles zusammenbrechen!

Was macht den Grünbewuchs unbeliebt?
Warum werden die lästigen Fadenteufel mit chemischen Mittel unerbittlich bekämpft?

Ganz einfach – irgendwann wurden sie zum „Unkraut“ erklärt.

Die meisten Algenarten entsprechen nicht unserem ästhetischen Empfinden.
Sie gefährden durch ihre ungehemmte Ausbreitung das Leben der von uns weit mehr geschätzten submersen, höheren Pflanzen.

Aus aquaristischer Sicht ist eine überschaubar geringe Anzahl verschiedener Algenarten aus sehr wenigen Familien überhaupt eine nähere Betrachtung und Differenzierung wert.

Aus der jeweiligen Zugehörigkeit kann man nämlich nur sehr selten Rückschlüsse auf mögliche Ursachen oder gar geeignete Bekämpfungsmaßnahmen ziehen.
Extrem wenige Arten signalisieren durch ihr bloßes Vorhandensein „gute“ oder „schlechte“ Bedingungen.

Erst die Geschwindigkeit und Intensität der Ausbreitung in Verbindung mit bestimmten Gegebenheiten lassen gewisse Rückschlüsse zu.

Es ist für Aquarianer weit weniger wichtig, welche Algen wachsen, sondern ob Algenwuchs stattfindet.

L-Welse Faszination PUR

L-Welse
Die besondere Fischarten der Bodenregion sind die "L-Welse" Harnischwelse  Loricariidae. Das "L" steht für Loricariidae = Harnischwelse die Nummer dahinter steht für eine bestimmte Art davon die noch nicht wissenschaftlich beschrienen ist.
Einige L-Welse verändern im Alter ihr Aussehen und Farbe. Deshalb gibt es für eine Art zwei bis drei L-Nummern und bezeichnet somit die Größe der Tiere. Auch der Fangort ist bei vergabe der Nummer beachtet worden.
Der L046 einer der beliebtesten und begehrtesten Harnischwelse hat bereits 1991 eine wissenschaftliche Erstbeschreibung bekommen : Hypancistrus zebra-(Zebra-Harnischwels) und dennoch bleibt seine Nummer erhalten.
L-Welse sind begehrt aufgrund ihrer außergewöhnlich gezeichneten Farbgebung. Einige dieser imposanten Tiere sind schwieriger zu züchten als andere und bestimmen somit  den Handelspreis, ebenso auschlaggebend ist der Fangort bzw Herkunft der Harnischwelse. Selten und heiß umkämpft sind nachwievor die Wildfänge aus dem Amazonasgebiet.
Die beliebtesten L-Welse sind L046 L333 und Klassiker wie L018 oder L 397.
Die Welse lieben es in der Regel wärmer. Unterschiede in Größe und Zeichnung sind enorm, es gibt klein bleibende Arten für 80 Liter Aquarien oder welche für zwei Meter Becken.

Welse und Welsartige

Welse und Welsartige
Bei den Welsen und Welsartigen Zierfischen gibt es eine Vielzahl an Arten und Formen. Zu den bekanntesten zählen Harnischwelse / Antennenwelse, Schwielenwelse, Panzerwelse und Fiederbartwelse. Alle genannten Welse haben eigene Ansprüche und sind nicht immer miteinander zu vergesellschaften. Ein Kuckucks-Fiederbartwels (Synodontis multipunctatus) der aus dem Tanganjikasee in Afrika stammt und bestimmte ansprüche an die Wasserqualität hat
 ( mittelhartes Wasser,ph-wert ca 7,5-8,5),
 kann nicht mit einem  Zwergschilderwels,-L15,(Peckoltia vittata) aus Südamerika (Amazonasgebiet) der saueres und weiches Wasser bevorzugt ( weiches Wasser,ph-wert 5-6,5) bestetzen.

Schmerlen und Schmerlenartige

Schmerlen und Schmerlenartige
Schmerlen und Schmerlenartige ( Cobitoidea) sind Zierfische die überwiegend und fast ausschließlich in Europa oder in Asien beheimatet sind. Die Arten für die Aquaristik sind meistens aus Asien stammend. Schmerlen sind in Flüßen und Bächen anzutreffen und sind somit strömungsliebende Fische. Wasserparameter sind nicht so wichtig, ein ph wert von 6-8 lässt viel Spielraum. Schmerlen sind Gruppentiere,  eine Haltung ab vier bis sechs  Stück ist ideal. Der Bodengrund im Aquarium soll aus feinem Sand bestehen da die Fische gerne grundeln. Gefressen wird soweit alles überwiegend karnivor-fleischfressend.
Die bekannteste unter den Schmerlen ist die Prachtschmerle (Botiidae)-eine schöner Fisch allerdings kann dieser Zierfisch ein beachtliche Größe von 20-30 cm erreichen. Besonders als Schneckenfresser bekannt.
Dornaugen wie (Pangio kuhli - Geflecktes Dornauge) sind lebhafte Fische und in der Aquaristik verbreitet. Aus vielen Zoofachgeschäften mit Aquaristikabteilung sind Dornaugen mittlerweile nicht mehr oft anzutreffen-die Fische sind sehr schnell und schwierig zu fangen. Dornaugen können über  lange Zeit nicht sichbar sein und plötzlich in der Dämmerung kommen sie zum Vorschein. Prachtschmerlen legen sich gerne in der Ruhephase zur Seite und der Eindruck das der Fisch Tod sei kommt vor.

Barben und Bärblinge

Barben und Bärblinge
Barben und Bärblinge gehören zu den Karpfenartigen Fischen den Cyprinidae.
Barben oder Bärblinge gibt es in vielen Formen und Zuchtvariationen. Die gängisten Gattungen sind Barbus, Puntius, Danio, Brachydanio und Rasbora.
Wasserwert sind für die Barben nicht relevant, viel wichtiger ist die Wasserqualität mit niedriger Keimdichte. Dies wird durch regelmäßigen Wasserwechsel und einer guten Filterung erreicht. Bärblinge und Barben sind robuste und lebendige Zierfische die in Gruppen ab sechs Tieren gepflegt werden sollten.
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Exopet Studie - Ziel der Studie

Exopet Studie
Unser Ziel ist es, für die unterschiedlichen Tiergruppen eine Situationsanalyse zu erstellen, diese zu bewerten und einen möglichen Handlungsbedarf zu erarbeiten, um das Wohl unserer (exotischen) Haus- und Heimtiere noch weiter zu verbessern.

Die private Haltung von exotischen Tieren und Wildtieren steht zunehmend in der öffentlichen Kritik. Innerhalb der EU wird zurzeit durch vielfältige Maßnahmen versucht, die Haltung exotischer Tiere in menschlicher Obhut zu überwachen und zu regulieren.
Informationen über die Haltung von und den Handel mit wilden und exotischen Tieren sind allerdings nur sehr begrenzt verfügbar bzw. nicht vorhanden. Konkret fehlen u.a. Daten über die Zahl und Art der in Deutschland gehaltenen exotischen Tiere und Wildtiere sowie über die Art des Erwerbs.

Hierzu fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) seit dem 1. Oktober 2015 ein Forschungsvorhaben mit einer Laufzeit von 18 Monaten (Förderkennzeichen 2815HS014). Das Forschungsvorhaben wurde nach einer entsprechenden Bekanntmachung im Weg der Projektförderung einer Kooperation aus der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig und dem Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München bewilligt.

Die Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig ist dabei mit der Bearbeitung des Projektteils „Zier- und Wildvögel“, „Reptilien“ und „ Amphibien“ befasst. Der Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München bearbeitet den Projektteil „(exotische) Säugetiere und Wildtiere (Säuger)“ und „Fische“.

Salmler und Salmlerartige

Salmler und Salmlerartige
Die Salmlerartigen (Characiformes) ist einer der größten Fischgruppen.

Fast alle Salmler sind friedliche Schwarmfische die in Gruppen gehalten werden müssen.

Wir beschränken uns auf die eher kleinbleibenden Arten wie Neonsalmler, Trauermantelsalmler, Kongosalmler oder ähnliche Fische.

Da es unter den Salmler auch sehr große wie Nachtsalmler, Pacus oder Piranhas gibt bleiben wir bei den oben erwähnten Arten.

Ein Aquarium mit Salmler ist unserer Meinung schon ab 60-80Liter möglich auch hier gilt je größer desto besser.

Salmler bieten sich idealerweise für ein Gesellschaftsbecken an.

Das Aquarium sollte genügend Schwimmraum bieten ,ausreichende Bepflanzung und eine nicht zu helle Beleuchtung.

Die meisten Salmler bevorzugen leicht saueres und weiches Wasser.

Der Bodengrund sollte aus Sand oder bioaktiven Kies wie  z.b: Tonkügelchen bestehen.

Die Temperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 22-27°C für die meisten Arten je nach Herkunft.

ph-Wert zwischen 5,5-7,5 und Gesamthärte von 2-25° sind möglich.

© Zierfischhandel Sørensen-Aquaristik CSI.de

Labyrinthfische
Kampffische

Kampffische und Labyrinthfische
Labyrinthfische haben ein spezielles Organ das es ihnen ermöglicht Sauerstoff außerhalb des Wassers aufzunehmen.

Die bekanntesten Vertreter darunter sind Fadenfische, Paradiesfische und Kampffische.

Kampffische müssen einzeln gehalten (1 Männchen ) in einem nicht zu großen Aquarium ideall sind unserer Meinung nach 20-40Liter

mit üppiger Bepflanzung und einem Bodengrund aus Tonkies. Kampffische sind reine Fleischfresser- dies gilt zu beachten.

Eine Filterung mit einem HMF (Hamburger Matten Filter) hat sich bewährt,eine sehr schwache Wasserbewegung ist von Vorteil.

Fadenfische lieben ebenfalls gut Bepflanzte Becken, als Bodengrund ist Aquariumsand oder ein bioaktiver Tonkies ideal.

Ebenso eine schwache Wasserbewegung (HMF) Filter. Die Temperatur sollte sich bei Labyrinthfischen zwischen 21-29°C liegen.

Der ph-Wert von 6,5-8 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 20° haben sich bewährt.

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein - spezielle Ansprüche haben die Fadenfische nicht.

Paarhaltung oder in Gruppen in einem Aquarium ab 80Liter sind möglich.

Buntbarsche
Cichliden

Buntbarsche Cichliden
Die Haltung von Buntbarschen - Cichliden ist oft sehr unterschiedlich je nach Herkunftsgebiet, Art und Größe.

Südamerikanische & Mittelamerikanische Buntbarsche aber auch Afrikanische Buntbarsche (nicht Malawi/Viktoria oder Tanganjikabuntbarsche)

bevorzugen in der Regel saueres weiches Wasser und ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen,

Wurzeln und Steinen bestücktes Umfeld.

Das Brutverhalten und ihr Sozialverhalten "Charakter" in Verbindung mit der Farbenpracht macht diese Fische sehr Interessant.

Die Ernährung variiert ebenfalls sehr und muss der jeweiligen Art und Sortenbeschreibung entnommen werden.

Das Aquarium sollte groß genug sein - unserer Meinung nach ab 180Liter aufwärts je nach Art.

Eine gute ausreichende Filterung (großes Filtervolumen) ist vorteilhaft

ebenso eine regelmäßiger Wasserwechsel von 30% am besten alle 7-10 Tage.

Bepflanzung ist bei den meisten Buntbarschen etwas komplizierter da viele Buntbarsche stark wühlen oder die Pflanzen als Nahrung sehen.

Am besten man nimmt robuste aufbindbare Wasserpflanzen wie zb das Sperrblatt (Anubias) oder den Javafarn.

Eine nicht zu helle Beleuchtung ist von Vorteil und wünschenswert.

© Sörensen Christian/Aquaristik CSI.de

Zwergbuntbarsche

Zwergbuntbarsche
Die Haltung von Zwergbuntbarsche ist in kleineren Aquarien möglich dennoch empfehlen wir ein Aquarium ab 80Liter aufwärts.

Das Aquarium sollte gut strukturiert eingerichtet werden mit vielen Verstecken und Höhlen aus Steinen, Wurzeln und Pflanzen.

Die Zwergbuntbarsche sollten mit nicht zu großen und hektische Zierfische vergesellschaftet werden.

Sie lieben weiches saueres Wasser und einen feinen sandigen Bodengrund. Ebenso günstig ist getrocknetes Laub wie Seemandelbaumblätter,

Moorkienwurzeln oder auch getrocknete Bananenbaumblätter. Die Abgabe von Huminsäuren und diverse Stoffen aus den Blättern und Wurzeln

wirken Gesundheitsfördernd und haben auswirkungen auf die Laichbereitschaft.

Zwergbuntbarsche sollten abwechslungsreich ernährt werden -hauptsächlich Frischfutter wie Lebend und Frostfutter.

Die Beleuchtung sollte eher etwas schwächer sein. Eine Abschattung durch Schwimmpflanzen wäre ideal.

Wöchentlicher 30% ger Wasserwechsel sollte schon sein und ein guter Wasseraufbereiter ist wichtig für die optimale Pflege der Zwergbuntbarsche.

Eine gute Filterung mit großen Volumen die nicht zu starke Strömung erzeugt ist wünschenswert.

Der ph-Wert sollte so um die 5,5 bis 6,5 betragen.

Die Gesamthärte zwischen 0-6°.

Diskusfische

Diskusfische Aquaristik CSI.de
Diskusfische "Könige des Amazonas" gehören zu den Südamerikanische Buntbarschen und sind im Amazonas beheimatet.

Diskusfische sollten immer in Gruppen von mehreren Tieren gehalten werden.

Das Aquarium sollte nicht unter 400Liter haben. Diskusfische können bis zu 20cm groß werden und brauchen dementsprechen Platz.

Temperatur um die 28°C und 30°C müssen für Diskusfische schon sein, -auf einen aureichenden Heizstab bezüglich Leistung ist zu achten.

Die Einrichtung im Aquarium sollte aus ausreichenden Pflanzenbesatz bestehen die sehr robust hinsichtlich der Temperaturen sind.

Robuste Pflanzen sind z.b.:Anubias(Sperrblatt, Echinodorus Sorten, Vallisineria, Cryptocoryne Sorten oder auch Javafarne ( Microsorum).

 1-2 Schwimmpflanzen wären noch die idealle Ergänzung.

Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen aber auch bioaktiver Bodengrund ist bestens geeignet.

Wurzeln aus Moorkienholz
sind ebenso Vorteilhaft (Huminsäuren) wie optisch ansprechend, zudem finden die Diskusfische ihre Rückzugsmöglichkeiten im Wurzelwerk.

Diskusfische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung aus Frost & Lebendfutter wie z.b.: (Artemia, diverses Diskusfutter als Mix,Truthan & Rinderherz).


Immer in kleinen Mengen und mehrmals täglich füttern.

Typische Beifische in einem Diskusbecken sind Panzerwelse, Antennenwelse, L-Welse, kleine bis mittelgroße Salmler ,

es darauf zu achten das die höheren Temperaturen in einem Diskusbecken vertragen werden.

© Zierfischhandel Sørensen

Skalare
Segelflosser

Skalare kaufen
Skalare / Segelflosser gehören zu den Südamerikanische Buntbarschen und sind im Amazonas, Orinoko oder im Essequibo Flußbecken beheimatet.

Skalare benötigen wie fast alle aus dem Amazonas stammenden Fischen weiches leicht saueres Wasser.

Ein ph-Wert von 6-7 und eine Gesamthärte von 2-6° sind als Ideal anzusehen.

Die Temperatur soll sich zwischen 23-26°C bewegen.

Das Aquarium sollte groß und vor allem hoch genug sein, ein Becken ab 200Liter ist anzustreben.

Skalare immer in Gruppen von 6-8 Tieren halten, als Einrichtung haben sich große Wurzeln sowie hochwachsende Pflanzen bewährt.

Als Bodengrund feiner Sand oder bioaktiver Bodengrund aus Ton.

Eine ausreichende Filterung mit mäßiger Strömung sollte selbstverständlich sein.

Wichtig für Skalare ist eine abwechslungsreiche Ernährung aus Frost und Lebendfutter aber auch Trockenfutter.

Klassische Beifische für ein Skalaraquarium sind Panzerwelse, Antennenwelse, mittelgroße ruhige Salmler (Glühlichtsalmler) oder auch Zwergbuntbarsche.

© Zierfischhandel Sørensen

Buntbarsche aus dem
Malawisee
Viktoriasee
Tanganjikasee

Tanganjikasee Malawisee
Malawi & Viktoriabarsche sind fast alle territoriale und relativ aggressive Fische.

Die Becken sollten relativ groß bemessen sein damit sich mehrere Männchen im Aquarium ein Revier bilden und verteidigen können.

Ein 240 Liter Aquarium halten wir als Mindestmaß für sinnvoll,umso größer umso besser.

Idealle Einrichtungsgegenstände für ein Malawibecken sind mittlere biss große Gesteinsbrocken /Felsen wie etwa Alpkalkgestein,gr. Flußkieselsteine

oder auch Granitstein (bei relativ großen Steinen oder Gesteinsaufbauten sollte man einen Unterwasserkleber"Silikon" verwenden zum fixieren)

einen Bodengrund aus Sand (Körnung 0,6-1,0mm) in einer höhe von ca 3cm.

Der Klassiker im Malawibecken ist das Lochgestein da es sehr strukturiert und optisch ansprechend ist.

Wichtig für die meisten Barsche ist es ein strukturiertes Becken zu haben um Reviergrenzen zu bilden.

Aquariumwurzeln aus Echtholz das Huminstoffe abgibt sind in einem Malawi-Viktoribarschbecken nicht anzuraten -
da Malawi&Viktoriabarsche ein etwas härteres Wasser benötigen.

 Die Beleuchtung sollte nicht zu stark sein und ca 8 STD pro Tag leuchten-somit beugt man übermäßigen Algenwachstum vor und die Barsche werden nicht so gestresst.

 Als Wasserpflanzen haben sich Arten wie das Speerblatt(Anubias) und Javafarn(Microsorum pteropus) bewährt-

diese Pflanzen brauchen wenig Licht,sehen sehr gut aus,sind unkompliziert und werden von den Barschen in der Regel ignoriert-

außerdem sind die oben genannten Pflanzen wunderbar zum aufbinden auf Lochgestein ec geeignet

und können somit nicht von den Barschen ausgegraben werden.

 Als Filter sind Außenfilter,Innenfilter oder auch HMF(Hamburger Mattenfilter) geeignet -

wichtig ist nur das die Filteroberfläche groß genug ist und die Filterleistung zu der Größe des Aquariums passt.

Ein regelmäßiger Wasserwechsel von ca 10-30% wöchentlich ist anzuraten und auch für eine erfolgreiche Pflege erforderlich.

Wasseraufbereiter und die Zugabe von Spurenelementen (z.B Montmorillonit) ist sinnvoll.

 
Mbuna Arten (Pseudotropheus,Labidochromis,Melaanochromis,Labeotropheuss usw.)

-kleinere Arten des Malawisees und aggressiv/territorial mit viel Versteckmöglichkeiten.

es emphiehlt sich nicht Mbunas Arten mit anderen zu mischen.

-schnelle,agile Fische

überwiegend Pflanzenfresser

Lethrinops Arten (Lethrinops,Tramitichromis,Taeniolethrinops,usw.)

Sehr friedliche Arten für Gruppenhaltung geeignet.

Utaka/Haps Arten (Placidochromis,Protomelas,Copadichromis usw.)

Große ruhigere Arten-eher freischwimmende Art

Kaiserbuntbarsche (Aulonocara)

Freischwimmende Barsche-brauchen nicht zwingend Versteckmöglichkeiten.

 

© Zierfischhandel Sörensen/Aquaristik CSI.de

Zierfische und Krankheiten

Zierfische und Krankheiten
Es gibt vermutlich so viele Krankheiten wie Fische aber Fakt ist das die meisten Krankheiten nur deshalb ausbrechen weil die Zierfische unter Stress stehen,

falsch oder zu einseitig ernährt wurden, Sauerstoffmangel erleiden oder der Keimdruck im Aquarium zu hoch ist durch zu wenig Pflege wie Wasserwechsel und Filterwechsel.

Oft ist auch ein viel zu hoher Fischbesatz auslöser vieler Krankheiten.

Ebenso ist das viel zu übermäßige einseitiges Futterangebot schuld daran.

Aber manchmal gibt es auch bei optimalen Haltungsbedingungen diverse Krankheiten zu beklagen, dann ist es oft erforderlich Medikamente einzusetzen um den Bestand zu retten.

Vorbeugend und zum Wohlbefinden
haben sich natürliche Mittel wie Seemandelbaumblätter und dessen Extrakt, Bananenbaumblätter oder das Montmorillonit bewährt.

 
Weißpünktchenkrankheit -Ichtyophtirius multifiliis

Es kommt durchaus öfters vor das beim Einsetzen neuer Fische ins Aquarium die Weißpüntchenkrankheit ausbricht.
Diese Krankheit ist eine Stresskrankheit,welche ausbrechen kann wenn man vorhandenen Bestand mit dem neuen mischt.
Bitte beobachten Sie die Fische einige Tage genau um rechtzeitig handeln zu können z.b.:(Medikamentös)

Sorgen Sie für ein artgerechtes naturnahes Umfeld der Tiere im Aquarium.


Bakterielle Verschleimung

Durch die Anwesenheit von größeren Mengen an biologischen Resten im Aquarium wie. Z.B. Futterreste,

abgestorbene Wasserpflanzen und verendete Fische und Schnecken steigt der Infektionen verursachende Keimdruck durch Krankheitserreger im Aquarium erheblich an.

Lochkrankheit

Von der Lochkrankheit betroffene Fische fallen unter Anderem tatsächlich durch sehr kleine, weißliche Löcher auf,

die sich normalerweise an ihrem Kopf befinden und mit der Zeit zu kraterartigen Gebilden zusammenwachsen können.

Zunächst tritt diese Erkrankung allerdings vor allem durch weiße Flecken auf der Haut vor allem des Kopfes auf, aus denen weißliches Gewebe auszutreten scheint.

Zusätzlich dazu treten weiße pickelartige Gebilde auf der Haut der Fische auf.

Optisch noch auffälliger wird dies durch die Tatsache, dass von der Lochkrankheit betroffene Fische eine dunklere Farbe entwickeln.

Im Verhalten schlägt sich die Krankheit ebenfalls nieder: Die Zierfische werden apathisch und sehr schreckhaft.In vielen Fällen verstecken sie sich die meiste Zeit.

Kaltwasserfische
Goldfische

Goldfische Kaltwasserfische
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Regenbogenfische

Regenbogenfische
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Lebendgebärende Zahnkarpfen
Guppy & Co

Lebendgebärende Zahnkarpfen Guppy Molly Platy
Lebendgebärende Zahnkarpfen sind sehr beliebte Zierfische in der Aquaristik.

Alle bekommen lebende Jungtiere.

Zahnkarpfen sind oberflächenorientierte Zierfische,die in sozialen Gruppen leben.

Diese "Schwärme" bestehen aus beiderlei Geschlechtes und unterschiedlichen Alters.

Die meisten Zahnkarpfen lieben klares und etwas strömendes Wasser.

Bei Arten aus Mittelamerika sollte es mittel- bis hartes Wasser sein (10-25° GH).

Der PH Wert sollte leicht alkalisch sein zwischen ph 7,3-8,5),

Die Arten aus Südamerika (Amazonas) sollte eher sehr weich (0-6° GH) und einen ph-Wert von etwa 5-6,5) aufweisen.

Das Temperaturspektrum reicht von 15-30°C je nach Herkunftsgebiet (Bergregionen,Küstenregion,Urwaldflüße).

Zuchtformen lassen sich fast alle in einem ph-Bereich von 7 und einer Härte von ca 6-10°GH und einer Temp von ca 24 °C halten.

Temperaturschwankungen von 2-4 °C stellen kein Problem dar und entspricht den natürlichen Gegebenheiten in der Natur.

Zahnkarpfen können mit Flockenfutter,Lebend & Frostfutter ernährt werden ebenso wichtig sind Algen von denen sich die meisten Arten hauptsächlich ernähren.

Zur Stechmückenbekämpfung und Algenbekämpfung werden zB Guppys weltweit eingesetzt.

Bei der Zusammensetzung sollte man genügend Gruppen bilden.

Bei den meisten Zahnkarpfen ist eine gute Beleuchtung wichtig ebenso schnellwachsende Pflanzen in ausreichender Menge.

Das Aquarium-Mindestmaß ist nach unserer Meinung 80Liter besser ist natürlich mehr.

Das Aquarium sollte einen ausreichenden Filter mit großer Filteroberfläche besitzen da die Zahnkarpfen einen sehr hohen Stoffwechsel haben.

Ein regelmäßiger Wasserwechsel von ca 30 % wöchentlich ist ratsam.

Der Bodengrund spielt bei diesen Arten eine eher untergeordnete Rolle dennoch tendieren wir zum bioaktiven Bodengrund ( Tonkies) oder feinen Sand.

© Sörensen Christian/Aquaristik CSI.de

Algenfresser

Algenfresser
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Aquarium einrichten und einfahren lassen

Aquarium einrichten
Aquarium einrichten
  • Beim Aquariumkauf auf geeignete Größe der zu bestückenden Zierfische achten.
  • Das Aquarium sollte einfach zu Handhaben sein (Abdeckung,Filterwechsel ec).
  • Geeigneter Standort wählen - keine direkte Sonneneinstrahlung.
  • Bodengrund auswählen-bewährt sind bioaktive Bodengrund und Aquariensand.
  • Rückwand z.b.: Syroporrückwand oder 3D Rückwand anbringen mit Aquariensilikon.
  • Bodengrund einfüllen ca 3-5cm nicht zuviel.
  • Steinaufbauten, Höhlen, Wurzeln ins Aquarium verteilen (auf naturnahe Optik achten) und nach den lebensweisen der Zierfischen gestalten.
  • Wasserpflanzen einsetzen oder anbinden, je nach Pflanzentyp.
  • Filter mit Filtermedien austatten.
  • Aquarium langsam mit Wasser befüllen.
  • Filter, Beleuchtung und Heizstab einschalten.

 Aquarium " einfahren "
  • Das Aquarium sollte jetzt 10-14 Tage einlaufen
  • Wichtige notwendige Bakterien entwickeln sich im richtigen Verhältniss von ganz alleine-Starterbakterien sind nicht zwingend notwendig.
  • Das "animpfen" aus einem laufendem Aquarium ist durchaus sinnvoll- einfach den Filter über den neuen Filter ausdrücken oder gar Einsetzen.
  • Der Filter sollte die ersten 4 Wochen nicht gereinigt werden,damit sich die Bakterien in ausreichender Menge ungestört bilden können
  • Das Aquarium ist nach ca 10 Tagen eingefahren und  man kann die ersten Zierfische einsetzen.

 Bestimmte Bakterien im Wasser müssen sich im Filter ansiedeln.     

Die Bakterien haben die Aufgabe im Aquarium die Ausscheidungen der Zierfische und andere Schadstoffe abzubauen und sorgen somit für eine gute Wasserqualität.

Unmittelbar nach dem Einrichten des Aquariums sind noch zu wenige dieser Bakterien vorhanden und es kommt zum sogenannten Nitritpeak.

Dabei steigt die Konzentration des für Fische giftigen Nitrits stark an.

Anschließend bilden sich genügend Bakterien, die dieses Nitrit abbauen.

Es ist völlig normal, dass einige Tage nach dem Einrichten des Aquariums das Wasser noch etwas trüb oder milchig ist.

Nach 5-7 Tagen  wird das Wasser ganz klar sein.

Nach einigen Tagen kann es vorkommen das die frisch eingesetzten Wasserpflanzen einige Blätter verlieren oder sich verfärben, dies ist in der Regel völlig normal da sich auch die Pflanzen an die neuen Verhältnisse gewöhnen müssen - der Grund dafür ist das die meisten Wasserpflanzen über Wasser aufgezogen werden.

 ©Zierfischhandel Sørensen/Aquaristik CSI.de

Der Amazonas

Der Amazonas Fluß
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Der "richtige" Bodengrund

Bioaktiver Bodengrund Aquariumkies
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Aquariumrückwände

Aquariumrückwände
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